Mittwoch, Januar 28, 2009

20 Jahre Mauerfall

Als ich mich 2000 entschied in Dresden zu studieren reagierte meine Großmutter ein wenig entsetzt. "Du gehst in die Zone?" Mein Großvater legte ihr beschwichtigend die Hand auf den Arm: "Aber Lieselotte, das ist Deutschland". Meine Tante hatte sich als Neu-Berlinerin schon mehrfach über die Ossis aufgeregt und beschwert. In Erinnerung ist mir noch der empört zugezischelte Kommentar zu meinen Chucks: "Solche Schuhe tragen doch nur Ossis".
Soviel zur Ausgangslage vor nunmehr 8 ½ Jahren. Heute bezeichne ich mich als Wahl-Dresdnerin und wenn man es so will auch als Wahl-Ossi. Ich habe hier zum ersten Mal eine Heimat gefunden, zum ersten Mal Heimweh verspürt und mich rettungslos in diese Stadt verguckt. Auch wenn es mich regelmäßig in die Ferne zieht, zieht es mich genauso regelmäßig wieder zurück.

Heute gibt der Berliner Oberbürgermeister Wowereit offiziell den Startschuss zum
Themenjahr 09 zum 20 jährigen Mauerfall. Ich wäre nicht ich ohne diese Wende. Ich war gerade 8 Jahre alt, als ich meine Mutter in Tränen aufgelöst vor dem Fernseher fand und nicht einmal annähernd begriff, was passiert war. Heute ist mir klar, dass es trotz aller Probleme, Schulden, Vorurteile und allem Unverständnis ein unvergleichliches Ereignis war. Eine friedliche Revolution. Auch wenn es sicherlich noch viel Arbeit gibt, zeigt der Rückblick was wir in einem geeinten Deutschland gemeinsam erreicht haben. Unterschiede wird es immer geben, so wie es Unterschiede zwischen einem Hamburger und einem Passauer, zwischen einer Bottroperin und einer Freiburgerin geben mag. Unsere unterschiedlich geprägten Biographien werden uns weiterhin begleiten und immer wieder zu merkwürdig anmutenden Gesprächen führen. So erinnere ich mich an Treffen mit Ostdeutschen, in denen die Frage, wann man die erste Ananas gegessen hat und welche gemeinsamen Erlebnisse man bei den Pionieren hatte, abendfüllend diskutiert wurden. Auch heute noch verstehe ich nicht alles, aber das hält mich NICHT (31.1.) ab, tolle Freunde in Ost und West zu haben. Danke für EIN Deutschland.

Montag, Januar 05, 2009

Vorsätze Pläne 2009

Vorsätze bricht man, Pläne sind flexibel

Plan A - Job finden (--> reicher werden)
Plan B - schlauer werden (v.a. Französisch, Wirtschaft, EU-Politik, Literatur)

Plan C - fitter werden (Sport, Essen und so)
Plan D - Verein finden (--> sozialer werden)

Montag, Dezember 22, 2008

Weihnachtsmärkte 2008


Resultierend aus meiner gleichmäßig über Deutschland verteilten Familie (exklusive Bayern) bin ich dank ein bissl Rumfahrerei in den Genuss verschiedener Weihnachtsmärkte gekommen. Mit gemischtem Fazit.



Dresden:
Bisher kannte ich ja nur den ältesten deutschen Fress- und Ergebirgszeugsverseuchten Striezlmarkt, zu dem Busladungen an schein- und halbtoten Menschen gekarrt werden. Als Entschädigung wurde das mittelalterliche Spektakulum im Schlosshof geschaffen – mit Met, Rahmfleckl und Schwein am Spieß, das in Gulden bezahlt, mit allerlei Narrentum und Kerzenlicht. Dagegen waren die Weihnachtsmarkterfahrungen im sonstigen Deutschland und darüber hinaus eher ernüchternd – mit kleinen Ausnahmen.

Berlin:
Berlin geizt nicht mit Weihnachtsmärkten, in Ost und West, in klein und groß. Die Mitbewohnerin wollte unbedingt am Alex Kettenkarussell fahren. Mir blieb das Wort im Halse stecken als ich anstatt des gemütlichen, Retro-getrimmten Karussells ein grellbunt beleuchtetes, etwa 50m in die Höhe reichendes Monstrum erblickte. Und auch der als „gemütlich“ angepriesene Markt am Platz der Vereinten Nationen erinnerte eher an einen Proll-Rummel als an einen Weihnachtmarkt. Das hatten wohl auch die Menschen in der umliegenden Platte gemerkt und waren zu Hause geblieben. Ein surreales Geisterstadt-Erlebnis inmitten von riesigen Plaste-Krippen, Losbuden und wild blinkenden Fahrgeschäften.
Einziger Lichtblick in Berlin – der Markt in der Kulturbrauerei. Klar, gibt’s auch hier Allerweltsesoterik und ein bisschen viel Futterei. Aber der Glöggi, schräge Schlüsselanhänger, Retro-Kinderspielzeug, Aufwärmjacken und ein nettes Publikum machten aus ihm den schönsten Markt in Berlin.

Hamburg:
Man könnte meinen, die Hamburger kriegen das ganze Jahr über nichts zu Essen und sind kurz vorm Verdursten. Etwa 80 Prozent aller Buden auf dem Rathaus-Markt und am Gerhardt-Hauptmann-Platz sind Fresserei und Sauferei. Wahrscheinlich lassen sich das pissrige Wetter und die restlichen 20 Prozent Standard-Buden nicht anders ertragen als durch eine gewisse Glühwein-Glückseligkeit. Highlight ist der Weihnachtsmann, der sich „hohohoend“ am Seil über den Weihnachtsmarkt bewegt.
Ein winziger Lichtblick – der Markt am Jungfernstieg. Hier geht’s ein wenig stilvoller zu, aber das ist nix für das gemeine Praktikantenportemonnaie.

Strasbourg:
Die Weihnachtshauptstadt. So nennt sie sich selbst. Mit großen Erwartungen tief gefallen. Die gesamte Stadt ist bunt geschmückt, es blinkt ganz viel und auch vor kitschverdächtigen Bärchen und Elchen an Häuserwänden wird nicht zurück geschreckt. Direkt vorm Münster ist der Proll-Faktor erträglich, aber darüber hinaus sind Tweeties mit Weihnachtsmützen, schreiend bunte Leckerein sowie bunte Lichterketten im Überangebot. Besonders gefreut hatte ich mich auf den Markt der europäischen Nationen. Aber dass in Schottland vor allem Kerzen, in Spanien Seife hergestellt wird war mir neu und da man all das auf den anderen Märkten so wieder findet, eher enttäuschend. Tiefpunkt war der Glühwein – aus Plastebechern.

Moers:
An diesen Weihnachtsmarkt habe ich wunderbare Kindheitserinnerungen – gebrannte Mandeln, bunte Steinchen und eine heimelige Atmosphäre.

Der nostalgische Familienausflug geriet zu einer überhasteten Flucht vor der „Weihnachtsbühne“, auf der seichte Pop-Weihnachtsschnulzen playback zum Besten gegeben wurden. Zwar gab es allerlei Außergewöhnliches: Minze, die 100% Rauch in einem Zimmer tilgt, Schalke-Windlichter, neben Glühwein auch immer ein gezapftes Pils, einen Stand mit geräuchertem Aal und einen Auto-Scooter. Die weihnachtlichen Gefühle, wohl vor allem der kindlichen Erinnerung geschuldet, blieben aus. Toll war allerdings der Stand mit den vielen Bonbons und die handelswilligen Händler mit denen ich mal wieder eine verlorene Mütze ersetzen konnte.



Wenn das unser gemütliches, besinnliches Weihnachten in Deutschland ist, was hat dann bloß der Rest der Welt daraus gemacht?

- Fröhliche Weihnachten -

Mittwoch, Dezember 17, 2008

Strasbourg 16.Dezember

Während ich gerade am offenen Fenster sitze (da trotz Nichtraucherschildern mein Hotelzimmer wie eine Kneipe stinkt) und dabei eine Creme Caramel verspeise (die es so nur in France gibt) lasse ich die ersten anderthalb Tage in Strasbourg Revue (dada!!) passieren. (Für die Nichteingeweihten, ich darf eine Sitzungswoche miterleben – nicht den Weihnachtsmarkt wie meine Schwester unlängst behauptete).

Also erste Eindrücke:
TGV – wenn der ICE so verrottet aussehen würde, hätte die Bahn nicht nur ein Problem mit den Achsen.

Weihnachtsmärkte – für eine Stadt die sich selbst Weihnachtshauptstadt nennt, ist Glühwein aus Plastebechern eher kläglich. Sonst Allerweltskrimskrams.

Parlament – sinnvolle Beschilderung ist total überbewertet, hier bekommt der „Dschungel Europa“ eine ganz handfeste Bedeutung.

Französisch – wer dachte Englisch wäre die Lingua, ist auf dem Holzweg, hier ist es eindeutig Französisch. Je suis desolée...  Vorsätze fürs neue Jahr (tbd)

Der Pate – es gibt ihn. Hier. Alejo Vidal Quadras. Fast vom Hocker resp. der Besuchertribüne gefallen vor Lachen als er Präsident Pöttering ablöste. Komische Blicke geerntet.

Preise – für jemanden der noch Mensa-Preise und Studentenermäßigungen in Berlin und Dresden gewöhnt ist, ein ziemlicher Schocker. Drei eher übersichtliche Pfannkuchen für 6,50 in der Kantine. Autsch.

Babylon – sicherlich viel zu nahe liegend, aber dieses Sprachenwirrwarr ist faszinierend, und die dahinter stehende Organisation des Dolmetscherdienstes beeindruckend. Nur die Kopfhörer schmerzen auf die Dauer.

Sitzungswoche – ich habe wohl die coolste Woche des Jahres erwischt (abgesehen von den Weihnachtsmärkten ;-):
1. Heute war Sarkos Verabschiedung als Ratspräsident – reden kann er ja, und wirkt dabei ständig wie ein kleiner schelmischer Junge. Französischer Charme?
2. Außerdem ist großer Show-Down fürs Klima-Paket – heute gabs die Aussprache morgen wird abgestimmt. (Auch wenn ich weiß, dass im Sinne der Arbeitsfähigkeit ein Parlament nicht ständig vollbesetzt sein muss/sollte, war die Präsenz während der Aussprache schon enttäuschend. Man fragt sich für wen die das machen, denn Öffentlichkeit ist das nicht, 100 Leute auf den Besuchertribünen, davon die Hälfte Stagiaires.)
3. Sacharow-Preis – Das Europäische Parlament verleiht morgen zum 20. Mal den Preis für geistige Freiheit. Der Preisträger Hu Jia sitzt in China im Gefängnis. Dafür waren heute zum Jubiläum die früheren Preisträger zu einer Feier und Diskussion geladen. Sehr beeindruckend fand ich Hauwa Ibrahim, Menschenrechtsanwältin in Nigeria.

Samstag, Dezember 06, 2008

Damals.

Überall schreit es „damals“. Es ist ein „damals“, das aus Vorkriegszeiten stammen könnte, und sich doch nur auf dieses Jahrtausend bezieht. Es ist mit ein bisschen Wehmut über die vergangene Zeit getränkt, aber auch mit Stolz und Freude, Teil dieser Stadt und ihrer Entwicklung zu sein. Ein bisschen Abschied.


Damals, als die Frauenkirche noch nicht stand. Damals, als auf dem Postplatz noch das schiere Chaos herrschte. Damals, als es die SLUB noch nicht gab. Damals, als man in der Neustadt noch mit Kohleofen heizen konnte/musste. Damals, als noch kein Autobahnzubringer das Herz des Uni-Campus’ zerschnitt. Damals, als es noch keine Altmarktgalerie, keine Prager-Spitze und kein Löbtau-Center gab.
Damals. Als Dresden der Nabel meiner Welt war. Alles bleibt anders.

Donnerstag, November 20, 2008

details

Ich klaue mal. Hier. Und hier. Zu faul zum Selberdenken. Und is lustig.

Clothes
Nicht gerade modisch. Zurzeit extreme Spaltung zwischen Business-Look tagsüber und Schlumpf abends und am Wochenende. Außerdem immer noch alles zu eng. Verdammtes Amerika.

Furniture
Ikea. IKEA. Alle meine Möbel haben Namen. Als ich in USA nach 2 Monaten in einem Ikea drin stand musste ich fast heulen, weil ich meine Möbel so vermisst hatte. Irgendwann soll mein Lieblingszimmer mal eine Bibliothek werden, mit endlos Regalen (mit Leiter ;-)), schrulligen alten Leselampen, einem massiven alten dunklen Schreibtisch und einem riesigen Sessel, bevorzugt in einem Erker stehend.

Sweet
Ja, leider. Schokolade. Und Kekse. Und Kuchen. Und Pudding. ...

City
Dresden. Berlin. Hamburg. Shanghai. Wenn ich groß bin, möchte ich noch mal eine Weile in Chicago leben.

Drink
Wasser. Wie kann man nur dieses süße Zeug trinken. Sonst nur Sachen, die wirken: Kaffee, Bier und Wein.

Music
War nie der Held im aktiven Musiksuchen und -hören. Geschmack ist entsprechend undefiniert. Klassik zum Arbeiten. Norah Jones und Tracy Chapman zum Schmusen. Ska zum Tanzen. R.E.M., Red Hot Chilli Peppers, Santana und Simon & Garfunkel für die Laune. Seit dem Metall-Kerl generell ein bissl rockiger.

TV
Nach lang ausgelebter Fernsehsucht (selbst die 137. Wiederholung von der Nanny hab ich geschaut), dosiere ich TV-Input nur noch über DVD-Staffeln. Gilmore Girls. The West Wing. Man hat so viel mehr Zeit. Von meiner Schwester neulich genötigt worden, das Länderspiel im Livestream zu schauen.

Film
Habe mich in China gut eingedeckt mit den amerikanischen Blockbustern, für umgerechnet einen knappen Euro das Stück. Bei deutschen haperts gerade, große Bildungslücken entdeckt. Aber nach einer Stunde Diskussion, ist der Kompromiss mit dem Kerl dann wichtiger als der anspruchsvolle Film.

Workout
Versuche seit Wochen mich im Fitness-Studio anzumelden. Suche noch den rechten Kompromiss zwischen unbezahlbar und am A*** der Welt.
Also geh ich spazieren. Und sprinte ab und zu mal zur S-Bahn.

Pastries
Cooooookies!! Um all das fetttriefende Junkfood, Chips und Dips mache ich liebendgerne einen Bogen, aber bei Keksen, Kuchen und co. werd ich schwach. Nächste Woche werden Plätzchen gebacken!

Coffee
Filterkaffe mit Milch, am liebsten aus meiner Kaffeemaschine. Im Ausland auch gerne Starbucks, meist mangels trinkbarer bzw. wirkungsvoller Alternative.

Samstag, Oktober 25, 2008

Chaos



Kommentar der Mitbewohnerin: „Ohhh. Ich hab mein Zimmer immer aufgeräumt, weil ich Angst hatte, jemand könnte reingehen. Da hätt ich mir ja keine Sorgen machen müssen."

Dienstag, Oktober 21, 2008

Praktikantenkarawane

zieht weiter. Aber Zeit und Nerv über Berlin, "politische Arbeit" und generell das Praktikantendasein zu schreiben hab ich grad nich.
Dafür bau ich meine Webidentität (nennt man das so?) weiter fleißig aus.
http://twitter.com/asmDD
www.facebook.com

Aber toll isses. Zumindest Berlin.

Donnerstag, August 28, 2008

Endzeitstimmung

Worauf ich mich in Deutschland freue:
Im Alaunpark und an Prießnitz spazieren gehen
Brötchen holen
Auf dem Wochenmarkt einkaufen
Zeitung lesen am Frühstückstisch
An der Elbe ein Bier trinken
Durch die Bibliothek durchgehen
Brunch in der Planwirtschaft
einen Dürum essen
Wieder alle meine Feeds lesen zu können



Was ich vermissen werde:
Abends allein im Schwimmbad meine Runden zu drehen
Die Obstläden, insbesondere die Cherry Tomaten
Den Leuten beim Sport, Tai Chi oder Tanzen auf der Straße zu zuschauen
Die 24 Stunden Läden
Billige Taxis
Chinesische Esskultur
Vom Klo auf den Jin Mao zu gucken
Frische Nudelsuppe


Was ich NICHT vermissen werde:
Den morgendlichen und abendlichen Kampf in der U-Bahn
Die Hitze und entsprechend die Klimaanlagen(-Luft)
Die Gerüche
Die Rotzerei
Die Huperei, generell den ständigen Lärm
Den löslichen Kaffee

Montag, August 25, 2008

Die kindliche Gesellschaft

Der Besuch des Qixing-Parkes in Guilin hat mir die Augen geöffnet; plötzlich ergaben die Mosaiksteine ein sinnvolles Bild: Die chinesische Gesellschaft ist eine infantile Gesellschaft.
Anlass dieser Schlussfolgerung war eine „Ausstellung“ von Pappmaschee-Comicfiguren in besagtem Park. Der gesamte Park, angelegt nach traditionellen Prinzipien chinesischen Park-Architektur, und sicherlich auf Feng Shui geprüft, wurde nun von grell-bunten überlebensgroßen Figuren aus Comics, Film und Fernsehen bevölkert. Begrüßt wurden wir von den Teletubbies. Ich bin mir auch sicher, dass sämtliche Pokemon Figuren vorhanden waren. Jedenfalls drängte sich angesichts dieser massiven Population an Spielzeugfiguren die Frage auf, ob die chinesische Gesellschaft eine eher kinderfreundliche oder doch eine infantile sei. Ich bin der Überzeugung, dass sie definitiv letzteres ist (ohne damit ersteres ausschließen zu müssen). Chinesen haben kein Gefühl für Mode oder Stil, bunt muss es sein. Mit viel Klimbim, Strass, Glitzer, Gold und Silber - Hauptsache auffällig. Bonbon-Kleidchen, Zöpfe und pinke Haarspangen, am liebsten wären viele Chinesinnen wohl Prinzessinnen. Dagegen gibt es das andere Extrem: Schlafanzüge und Nachthemden auch außerhalb der eigenen vier Wände zu tragen, aber das ist wohl auch die Realisierung von westlichen Kindheitsträumen. Zu dem kommt eine nicht-erklärbare Vorliebe für Mickey Mouse auch bei Damen, die das dafür gemäße Alter weit überschritten haben. Für die gesundheitsbewussten Herrschaften stehen in den Compounds Sport-Gerätschaften bereits, die nicht nur auf den ersten Blick wie Kinderspielzeug wirken. Alles muss laut sein, lustig und Spektakel. Und ein Tisch in einem Restaurant, nachdem Chinesen dort gegessen haben, macht jedem Chaos nach einem erfolgreichen Kindergeburtstag gute Konkurrenz.
Sich einen gewissen kindlichen Blick zu bewahren im Gegensatz zum überkandidelten und ewig-bedeutungsvollen Gehabe mancher Europäer ist sicherlich erfrischend. Aber die chinesische Kindlichkeit hat auch eine gewisse politische Dimension, in dem sie den Entwicklungsstand dieser Nation beschreibt. China ist eben noch in den Kinderschuhen hinsichtlich der Weltläufigkeit seiner Bürger. Darüber hinaus sind die kindliche Naivität sowie eine einfach durch Spektakel zu fesselnde Aufmerksamkeit auch nützliche Voraussetzungen, eine Diktatur aufrecht zu erhalten und eine apolitische Haltung zu kultivieren.

Dienstag, August 12, 2008

Land der unbegrenzten Möglichkeiten gegen Reich der Mitte

Diesen Beitrag schiebe ich nun schon seit einigen Monaten auf, ich hoffe ich bekomme alle Gedankenfetzen, die mir bisher dazu durch den Kopf gingen zusammen. Der Vergleich zwischen dem Leben in de USA und in China drängt sich auf, seit ich in China bin. Wenn man zum zweiten Mal im Ausland lebt, liegt es nahe, diese beiden Länder und die daraus resultierenden Lebensumstände zu vergleichen. Es ist ein sehr persönlicher Vergleich, der in keinem Fall zu einer Pauschalisierung der Länder führen soll oder darf.
Zunächst einmal gibt es einen wesentlichen Unterschied, der sich durch den gesamten weiteren Vergleich ziehen wird und noch nicht mal direkt von den jeweiligen Ländern verursacht wird. Shanghai ist eine der größten Metropolen der Welt, Alpharetta ist ein Suburb-Dorf. Das bestimmt einen wesentlichen Teil des Lebensgefühls. Subway anstatt Auto. Maglev anstatt Marta. Laufen anstatt fahren. Reis statt Burger. Vielfalt statt Einfalt. Mittendrin statt außen vor.
Unabhängig von den jeweiligen Orten gibt es aber auch viele frappierende Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten, in denen sich diese beiden großen Länder nahe kommen, und sich von Europa/ Deutschland unterscheiden. Materialismus und Patriotismus sind hier wohl die Stichworte. In China wie in USA ist Shopping und Konsumieren eine zentrale Beschäftigung, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Für Amerikaner ist es ein selbstverständlicher, von Kind an gelernter Bestandteil des Lebens. Hier ist das Neue, das protzige Zeigenwollen des Kaufenkönnens. Nach langem Nichtkaufendürfen. Und die Shopping Malls sind noch eine Spur größer, eine Spur eleganter im Hinblick auf das gierig-aber-blind-machende *Potential* des Marktes.
Patriotismus ist der Kitt der diese großen Gesellschaften zusammenhält, wenn man das so plump behaupten darf. Das Zusammenschweißen einer Nation angesichts eines äußeren Feindes oder einer inneren Katastrophe lenkt von politischen oder wirtschaftlichen Problemen ab. Nationalismus, gepaart mit quasi natürlichen Überlegenheitsgefühlen der amtierenden Weltmacht einerseits und dem wörtlich gemeinten Reich der Mitte bestimmen ihr Handeln nach außen wie nach innen. Sie halten die Fliehkräfte der extremen Gegensätze in beiden Ländern im Zaum. In China existieren sie auf engstem Raum ohne einen geographischen Puffer wie dem zwischen Slum in Altanta und reichem Vorort in Alpharetta.
Doch trotz aller Gemeinsamkeiten darf man die großen Unterschieden, vor allem die offensichtlichen nicht vergessen. China ist eine Diktatur, die USA nicht. Als Ausländer merkt man die Unterschiede nur im Detail. Im langsamen Internet, in der ständigen Meldpflicht auf Reisen, in der Tatsache, dass ich für eine Service-Firma und nicht für eine Redaktion arbeite.
Dass die Öffnung Chinas noch nicht lange währt, spürt man durch das Aufsehen, das man als westlicher, und vielleicht auch noch blonder Mensch erregt, wenn man sich außerhalb der großen Städte bewegt.
Auf der persönlichen Seite, im alltäglichen Leben spielen diese Dinge jedoch kaum eine Rolle. In beiden Ländern bin ich schnell in eine deutsche Gemeinschaft reingerutscht, in Amerika gegen meinen Willen, in China war es durchaus erhofft. Diese Gruppen machen das Leben sehr viel einfacher durch gegenseitigen Austausch, gemeinsame Unternehmung und die Sprache. Aber sie halten ein wenig davon ab, am *wahren Leben* des Landes teilzuhaben. Man muss sich anstrengen, die wenigen Gelegenheiten wahrzunehmen, in dem sich wirkliche Einblicke oder interessante Menschen auftun. Allerdings sind diese Gruppen aufgrund der so viel größeren Sprachbarriere in China sehr viel wichtiger.
Was so das tägliche Leben angeht, macht die große Stadt die Verfügbarkeit von westlichen und insbesondere europäischen Lebensmitteln einfacher. Es gibt eine ganz interessante Mischung von Angeboten aus allen Ländern. Das war in USA nicht so einfach, denn da war man ja im Westen und europäische Produkte mussten mit den amerikanischen konkurrieren. Und die Amerikaner haben ja auch Brot und Kaffee und Bier und Käse, nur leider nicht so gut.
Mit den amerikanischen Kollegen bin ich schnell auf eine freundschaftliche Basis gekommen, die auch am Privaten kratzte, aber distanziert blieb. Der engere Kontakt zu Kollegen in China hat länger gedauert, erscheint mir zurzeit aber tiefer. Das kann am ähnlichen Alter liegen oder dass man mehr miteinander lacht. Und es sind weitere Unterschiede gegeben, die nicht notwendigerweise in der Natur der Länder liegen. Bei einem Unternehmen wie Siemens zu arbeiten oder in einer Mini-Redaktion macht den Unterschied eigenverantwortlich ein Projekt mit 50.000 Dollar Budget zu planen oder um jeden neuen Stift betteln zu müssen. Nur mit Jungs rumzuhängen oder nur mit Mädels gibt ein ganz anderes Lebensgefühl, und macht manches einfacher, anderes nicht.
Also, auch wenn sich der Vergleich vielleicht aufdrängen mag, hinkt er an einigen Ecken ganz doll. Aber grundsätzlich muss ich sagen, dass der Aufenthalt in USA die Entscheidung für China und das Leben in China erst möglich gemacht hat. Aber je länger ich in China bin, desto eigenständiger wird diese Erfahrung, desto weniger wichtig wird der Vergleich.

Mittwoch, August 06, 2008

Olympia

Die anrückenden olympischen Spiele machen sich im Stadtbild von Shanghai immer deutlicher bemerkbar. Nachdem in der Metro schon seit Monaten die Bildschirme auf Olympia-Design umgestellt sind und Propaganda-Filme über gutes Verhalten laufen (ohne Effekt, zumindest was die Drängeleien betrifft), wurden jetzt die letzten noch ungenutzten Flächen mit Olympia-Plakaten oder Maskottchen beklebt. Am deutlichsten spürt man Olympia aber in den zunehmenden Sicherheitsbemühungen. Nach Anschlägen im April sitzen bereits seit einigen Monaten Sicherheitsbeamte in den Metro-Stationen und schauen in großes Gepäck. Diese Sicherheitschecks werden kontinuierlich strenger angewendet, im Shanghai Indoor Stadium gibt mittlerweile richtigen Sicherheitsscanner mit Flughafen-Equipment. Seit einigen Tagen sind alle kleinen Läden in den U-Bahn Stationen geschlossen und auch Getränke-Automaten sind außer Betrieb. Auch auf den Straßen sind viel mehr Sicherheitsleute präsent, ganz krass ist es am Shanghai-Center, wo wohl die amerikanische Delegation im Ritz-Carlton untergebracht ist. Ein Kollege von uns wurde in Beijing mit auf die Wache genommen, bis er alle Dokument wie Pass, Hotelbuchung und Flugtickets nachweisen konnte. Geschäftliche Visa zu bekommen ist mittlerweile praktisch unmöglich. So sehr sich auch die Chinesen über die Spiele freuen mögen, für Ausländer wird das Leben hier eher schwieriger. Hoffentlich werden es friedliche Spiele.

Dienstag, August 05, 2008

Mittwoch, Juli 16, 2008

Beijing Subway gegen Shanghai Metro

Verkehr –insbesondere der öffentliche - in Großstädten ist entscheidend für die Mobilität der Bewohner und das Lebensgefühl, das gilt erst recht für die Megastädte Shanghai und Beijing. Daher sind die beiden Städte in China fleißig dabei, ihre U-Bahnen zu erneuern und auszubauen. Sie tun das mit unterschiedlichen Systemen und unterschiedlichen Geschwindigkeiten – Zeit für einen Vergleich.
Preise: In Beijing kostet jede Fahrt 2 Yuan (20 Cent), egal wohin und wie lange. In Shanghai wird der Preis nach Fahrlänge berechnet und liegt zwischen 3 bis 7 Yuan. Als Abrechnungssystem benutzen beide Städte Plastikkarten, die mit dem entsprechenden Wert zu erwerben oder aufladbar sind. Zeitkarten, wie Monats- oder Jahreskarten sind unbekannt.
Information: Informationen über die Strecken sind in unterschiedlicher Qualität zu haben. Shanghai ist recht übersichtlich, mit großen Karten zum gesamten Netz und zu der jeweiligen Linie auf dem Bahnsteig. In Beijing gibt es diese Karten auch. Nur leider führen sie in Irre, weil auf ihnen das geplante Netz in seiner vollen Schönheit abgebildet ist. Das hilft leider nicht weiter, wenn man wissen will, ob man dort hinkommt oder nicht. Nur auf den Ticketautomaten außerhalb des U-Bahn Steiges sind die aktuell befahrenen Linien genau angezeigt. Leider sind die Durchsagen in den überfüllten alten Linien kaum zu hören. Und auch die Beschilderung zu den Ausgängen ist eher irreführend als hilfreich.
Ausbau: Hier hat Shanghai eindeutig die Nase vorn. Hier sind in den letzten Jahren und Monaten viele Linien neu eröffnet worden. Zu den bestehenden Linien 1,2,3 kamen 4, 6, 8 und 9 hinzu, an Verlängerungen wird noch gebastelt. In Beijing bestehen 1 und 2, Linie 5 ist wohl gerade neu eröffnet, wie auch die 12. Dann ist die 10 im Bau, da stehen auch schon viele Zugänge. Und es gibt noch Linie 8. (Wer ein System oder eine Logik hinter den Nummern entdeckt, bitte Bescheid sagen)
Modernität: Grundsätzlich wirken die Shanghaischen U-Bahn Tunnel moderner, mit mehr Rolltreppen und mehr digitalen Infosystemen. Allerdings machen sie in Beijing direkt im U-Bahn Tunnel so eine Art projizierte digitale Wand-Werbung, die zwar eher zu Augenschmerzen als zu einer Werbewirkung führt, aber wohl Ausdruck der immer stärker kommerzialisierten Gesellschaft ist.
Einen Pluspunkt erreicht Beijing durch entspanntere Passagiere, die nicht so heftig drängeln und boxen wie ihre Genossen aus Shanghai. Eng ist es aber immer noch.

Mittwoch, Juli 09, 2008

Weit im Westen

Ich habe eine neue Lieblings-Serie entdeckt. The West Wing. Das ist die Serie über das Weiße Haus, die in Deutschland als Das Kanzleramt so kläglich, aber verdient scheiterte.
Das amerikanische Original ist witzig. Selbstironisch. Anspruchsvoll. Politisch inkorrekt und total unrealistisch. Der Präsident raucht. Es gibt Dialoge dieser Art: „Haben wir Texas mit diesem Witz verloren?“ –„Nein, Mr President, Texas haben wir verloren als Sie Latein lernten.“ Der Präsident hat einen Nobelpreis. Und Multiple Sklerose.

Freitag, Juli 04, 2008

Das Badezimmer ist die Vorhölle

Bei 35 Grad und mehr laufen überall die Klimaanlagen. Nur nicht im Badezimmer. Hier vermischen sich entweichende Kaltluft und eindringende Heißluft, und erinnern daran, wie es draußen sein muss: Die Hölle.

Dienstag, Juni 24, 2008

Der Tag der vielen Fortbewegungsmittel

In Shenzhen zu schlafen und sich Hongkong anzuschauen stellt einige Anforderung an das logistische Talent. Folgende Aufgabe war zu meistern: Ausgangpunkt ist Shekou, eine kleine Halbinsel von Shenzhen. Ziel ist, einen Termin um 15 Uhr in Hongkong wahrnehmen und um 19.40 muss der Flieger in Shenzhen Airport erreicht werden. Los geht es mit der FÄHRE von Shekou nach Hongkong Central. Von da aus mitd er U-BAHN/MTR zur Kowloon Station, weil von dort der BUS zum Shenzhen Airport gehen soll. Damit mir nicht dasselbe wie in Macau passiert (da war die letzte FÄHRE ausverkauft – Gott sei Dank hab ich einen einigermaßen verzweifelten Blick drauf), wollte ich sicherstellen, dass der BUS dort fährt und mir schon mal ein Ticket kaufen. Dann noch mal mit der MTR zurück, den Termin wahrnehmen, ein TAXI zur BUS-Station. Mit dem BUS zur Grenze. Zu FUSS über die Grenze. Weiter mit dem BUS zum Flughafen. Nach einer guten Stunde Verspätung mit dem FLUGZEUG nach Shanghai (Gewitter von oben ist schon ziemlich cool). Mit dem TAXI nach Hause. Zu FUSS die 82 Stufen zu meinem Apartment.

Freitag, Juni 20, 2008

Stupid Lao Wai (dummer Ausländer)

Vor etwa sieben Stunden war ich der Überzeugung, dieser Tag könnte ein aussichtsreicher Kandidat auf den neuen „schlimmsten Tag in meinem Leben“ werden. Ist es dann doch nicht geworden, aber ein paar „schlimmste Stunden“ waren schon dabei. Von vorne. Ich muss ausreisen um mein Visum zu erneuern. Damit das günstiger ist, fliege ich nach Shenzhen und fahre dann über die Grenze nach Hongkong. Damit es die Firma bezahlt, sollte ich es mit einem Termin verbinden. Daher musste ich meine bereits anvisierten Flüge neu timen. Freitag um 8 rausfliegen, damit ich um 14 Uhr in Hongkong sein kann. Also stehe ich heute morgen um kurz vor fünf auf, habe auf das Spiel verzichtet, weil 5 Stunden Schlaf doch mehr als 3 sind. Auf zur U-Bahn, die direkt bis zum Maglev fährt. Müsste alles in einer Stunde hinhauen. Aber da hakt’s schon: Die U-Bahn fährt noch nicht. Zumindest nicht die Richtung, die ich will. Nach gut sieben Minuten warten muss es dann doch das Taxi sein. Mit Zeichen gebe ich dem Taxifahrer zu verstehen wo ich hin will. Und wir kommen gut durch, ich entspanne und trockne, denn draußen sind gut 25 Grad und eklig feucht, morgens um 6 wohlgemerkt. In Pudong am Flughafen verlieren wir ein bisschen Zeit, weil wir uns nicht verständigen können zu welchem Terminal ich muss. Aber der Taxifahrer fragt. Alles geklappt, ich bin da. Stehe am Eincheckschalter: „Der Flug geht von Hongqiao“. Mir ruscht das Herz in die Hose. Hongqiao ist der westlich gelegene Flughafen in Shanghai. Bei meiner Umbucherei hab ich übersehen, dass ich den Flughafen gewechselt habe. Ich bin am falschen Flughafen. Ich werde den Flieger nicht kriegen. Ich werde den Termin verpassen. Mein Chef wird sich monatelang über mich lustig machen. Ich hasse Shanghai. Ich bin so dummmmmmm. Stupid Lao Wei.
Dann wurde es kurz noch schlimmer als ich mit dem Shuttlebus nach Hongqiao fuhr, inklusive chinesischem Gedudel in der Endlosschleife, einer sehr vollen Blase, schlechten Straßen und morgendlichem Berufsverkehr mit entsprechendem Stau.
Und dann wurde es besser. Das Umbuchen war in weniger als zehn Minuten erledigt, und sicherlich einfacher und billiger als einen Zug mit Zugbindung bei der deutschen Bahn zu ändern. Dann habe ich entdeckt, dass es bei McDonalds Pancakes gibt und der Kaffee wirklich gut ist. Und die schweißtreibenden fünf Meter, die ich zwischen Flughafengebäude und McDonalds zurückgelegt habe, überzeugten mich, dass noch drei Stunden warten in klimatisierten Räumen nicht die schlechteste aller Möglichkeiten ist.
In Shenzhen scheint die Sonne. Das hatten wir in Shanghai seit Wochen nicht. Hier gibt es Hügel und sie sind grün. Es ist ruhiger. Es gibt Palmen. Es fühlt sich nach Urlaub an.

Freitag, Juni 06, 2008

Chinesisches Frühstück

Entgegen der landläufigen Meinung (zumindest nach meinem Eindruck) frühstückt der Chinese keinen Reis. Es gibt eine vielfältige Auswahl an Gerichten, die zu dieser Tageszeit und nur zu dieser Tagestzeit angeboten werden. Meist werden Sie im Gehen verzehrt, daher sind sie praktischerweise in kleine Plastiktütchen verpackt.

Das sind Baozi, wohl am bekanntesten hier. Sie sind gefüllt, meist mit Hackfleisch. Der Teig darum kommt böhmischen Knödeln sehr nahe.

Jiaozi - ebenfalls gefüllte Teigtaschen, aber eher aus nudelartigem Teig. Die Füllungen variieren mehr, sehr lecker ist Spinat. Sie werden gekocht oder gebraten.

Frittierte Teilchen oder so was. Hatte ich süß erwartet, sind aber herb und sehr fettig.

Fladenbrot - wird nach Gewicht verkauft, und gibt es mit und ohne Schnittlauch. Auch sehr fettig. Außerdem gibt es noch Getränke, weiß meistens. Könnte Milchtee sein, ein Pulver, das man zu einer schleimartigen Konsitenz anrührt und dann sehr süß schmeckt.

Brotartige, frittierte Stangen - fettig!!! Aber lecker.

Hier wird so eine Art Pfannkuchen oder Crepe gebacken, oft werden sie mit dunklen Soßen oder eben Ei bestrichen.

Joghurt und Milch gibt es auch zu kaufen.

Ein Hoch auf billige Taxis

Billige Taxis sind toll. Vor allem, wenn man die Amibition hat, vom Bund nach Hause zu laufen. Und dann um eine interessante Ecke abbiegt und als man wieder weiss, wo man ist, auch weiss, wie lange man noch nach Hause braucht. Und sich dann in ein Taxi setzt. Für 14 Yuan. Und sich vor die Tür fahren lässt. Was für ein Luxus.
PS: Test test...1...2...3 (Ich bin wohl nicht mehr geblockt hier... )