Mittwoch, Januar 03, 2007

Tuetenwahnsinn

Ein merkwuerdiger Teil der amerikanischen Psyche misst den Service eines Ladens in ausgegebenen Tueten. Naiv und europaeisch, wie ich trotz allem noch bin, dachte ich, es geht nicht weiter als bis zur Quote 1:1: eine Tuete pro gekauftem Item. Falsch gedacht.
Hier mein Silvester-Einkauf:
1 Flasche Wein, 1 Flasche Sekt, 1 Tuete O-Saft = 3 Items; und nein, es sind nicht 3 Tueten sondern 5.

Anstatt grosse, stabile Tueten zu produzieren, dienen viele kleine unhandliche fuer diesen Zweck.

Fazit: umweltschaedlich und auch noch unpraktisch...

Kommentare:

Martin Roell hat gesagt…

"Unpraktisch" ist relativ. Ich habe das mal in einem Supermarkt studiert: Für den Krameinpacker ist es erheblich einfacher, jedes Stück in eine separate Tüte zu stecken, als die Tüten mit mehreren Gegenständen zu bepacken. Zudem senkt es das Risiko, dass irgendetwas zerschlagen wird oder die Tüte später wegen Überbelastung reißt. Ist trotzdem blöd, klar. Aber aus gutem Grund. :-)

asm hat gesagt…

Praktisch fuer den Kunden: bis du die unzaehligen Tueten wieder aus deinem riesigen Kofferraum rausgekramt hast...